Auf sich zu achten heißt, seine eigenen Grenzen zu kennen und Hilfe anzunehmen!

Hallo liebe Mamas,

ich bin Michaela, inzwischen ü30 und habe selbst zwei Kinder. Emil ist 2014 und Elsa 2016 zur Welt gekommen. Emil war, wie es immer so schön im Volksmund heißt, ein Anfängerbaby! Er hat perfekt an der Brust getrunken, schlief bei sich im Bett, man konnte Ihn ohne jammern in die Wiege legen und er war einfach ein zufriedenes Baby.

Und dann kam Elsa... Mein Mädchen, das ich mir so sehr nach Ihrem großen Bruder gewünscht habe. Elsa war (und ist bis heute) das komplette Gegenteil von Ihrem Bruder. Sie brauchte immer Körperkontakt, sei es unterm Tag als auch in der Nacht. Stillen klappte auch bei Ihr super, aber "ablegen lassen" war ein Fremdwort für Sie. Nach einer Woche fing Elsa an, stundenlang zu schreien, ohne dass man Sie beruhigen konnte, kein Tragen, kein Stillen, keine Globulies, nichts half... und schreien macht zwischen 01:00 Uhr und 04:00 Uhr in der Nacht am meisten Spaß.  So etwas geht ein paar Tage, aber irgendwann kommt man auch als liebende Mama an seine Grenzen. Mein Mann hat nach zwei Wochen Urlaub wieder zu arbeiten angefangen und dann stand ich da...alleine mit zwei Kleinkindern! 
Ich hatte zum Glück meine Mama und Oma in der Nähe, die mir unterm Tag einige Freiräume zur Erholung geschaffen haben, ansonsten wäre es noch sehr viel schwieriger gewesen.


Deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit, diese Zuversicht, die mir der Gedanke in der Nacht gebracht hat, dass meine Mama in ein paar Stunden da ist und meine Kinder nimmt, weiterzugeben. Manchmal hilft nämlich einfach schon eine halbe Stunde in Ruhe duschen oder eine Stunde Schlaf, um wieder voller Kraft für seine Kinder da sein zu können. 
Ich habe mich im Sommer 2020 dazu entschieden, meinen Traum in die Wirklichkeit umzusetzen und habe die Ausbildung zur Mütterpflegerin begonnen. Dieser Beruf vereint alles, was ich mir in meiner Wochenbettzeit gewünscht habe. Ich bin die feste Bezugsperson für Dich, welche sich nur um Dich und Deine Wünsche kümmert, sich auf Deine Bedürfnisse einstellt und mit Dir zusammen erarbeitet, wie für Dich das Wochenbett zu einer möglichst entspannten und tollen Zeit mit Deinem Baby wird.